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Die Kantele, das finnische Nationalinstrument, gehört zu den Kastenzithern. Sie gab es schon Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung. Ihr flügelförmiger Resonanz- kasten, der aus einem ausgehöhlten Birkenstamm bestand, hatte grundsätzlich fünf Rosshaarsaiten, die pentatonisch gestimmt waren.

Ähnliche Instrumente findet man auch in anderen Ländern Nord- und Osteuropas: Estland - Kannel, Lettland - Kokle, Litauen - Konkles, Russland - Gusli

Anfang des 20. Jahrhunderts veränderte sich langsam die Form und Saitenanzahl, ohne dass die traditionelle Form verschwand.

Heute haben moderne Instrumente bis zu 36 Stahlsaiten.

Meine erste Kantele hat sechs pentatonisch gestimmte Saiten und ist aus einer alten Kiefernbohle entstanden. Die Decke und der Saitenhalter sind aus Lärche. Eigentlich war die Kiefernbohle eine Treppenstufe eines alten, von mir vor Jahren gebauten Hochbettes. Ich fand es eine schöne Idee, ihr nach 1000den von Fußtritten noch einmal zu etwas Klang zu verhelfen.

Wie Ihr erkennen könnt, musste ich die Stellen für die Wirbel mit Buchenrundstäben verstärken. Kiefer gibt den Stahlwirbeln nicht genügend Halt.
Endlich ist dieses Jahr (2015) die große Kantele mit 15 Saiten fertig
geworden. Ich habe gleich noch einen Transportkoffer dazu gebaut!
Es ist ein Geburtstagsgeschenk für meinen Schwager zum 70. !!!!

Zarge Wenge, Boden laminierte Birke, Decke feinjährige Fichte
C-Dur (A3 -A5)