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Die Leier oder Lyra gehört neben den Harfen zu den ältesten mehrsaitigen Musikinstrumenten, die wir kennen. Funde aus Mesopotamien und Abbildungen aus dem alten Ägypten zeugen von ihrem Ursprung vor über 4800 Jahren.

Die Lyren (Chelys und Barbitos) des antiken Griechenlands stammen aus dem 1.Jahrtausend v.Ch.. Ebenso die Kithara, die größte der griechischen Leiern.

In Mittel- und Nordeuropa sind Leiern erst durch Ausgrabungsfunde ab dem
6.
Jahrhundert dokumentiert, obwohl bildliche Darstellungen schon aus frührer Zeit existieren.

Ganz besonders zu erwähnen sind Ausgrabungen aus dem 6. Jahrhundert in Oberflacht, Kreis Tuttlingen, aus dem 7. Jahrhundert bei Sutton Hoo in der Grafschaft Suffolk (England), sowie die aus dem 6. Jahrhundert stammende, fast vollständig erhaltene Trossinger Leier, ebenfalls aus dem Landkreis Tuttlingen.

Erstaunenswert ist, dass diese drei Leiern fast die gleichen Ausmaße hatten, aus einem einzigen ausgehöhlten Brett mit Klangdecke bestanden und jeweils nur mit sechs Saiten bestückt waren. Bei dieser geringen Saitenzahl kann man davon ausgehen, dass sie überwiegend akkordisch, also mehr zur Untermalung von Liedern, Gedichten und Erzählungen, als zum Spielen von Solomelodien eingesetzt wurden. Natürlich sind dies alles nur Vermutungen, da es aus dieser Zeit keine Aufzeichnungen über das Liedgut und die Saitenstimmungen gibt.

Mich hat diese einfache Bauweise fasziniert, wollte aber mehr Möglichkeiten im melodischen Spiel haben!

So ist diese wunderbar klingende Leier aus einem Erlenbrett mit Fichtendecke und 15 Stahlsaiten entstanden.