Holz-klang-Art, Winfried Liehr, Berlin, Nasenflöte
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Die Nasenflöte ist ein lustiges Instrument. Sie verschönt nicht unbedingt das Gesicht, wenn man sich dieses kleine Holzobjekt unter die Nase drückt, aber in den meisten Fällen zaubert es ein kleines Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer, wenn der erste Ton erklingt.
Ich besaß mehrere Nasenflöten unterschiedlicher Hersteller, und bei jeder dieser Nasenflöten hatten Freunde oder ich etwas auszusetzen. Die eine drückte an der Nase, die andere war zu unhandlich, die Dritte erzeugte neben dem Ton noch ein Rauschen ...u.s.w.
Mir blieb keine andere Wahl - ich musste mir meine eigene Nasenflöte bauen.
Ich habe versucht, alle mich störenden Elemente in dem Bau auszuschließen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Natürlich habe ich nicht DIE Nasenflöte gebaut, aber eine neue Variante, die gut funktioniert.
Woher kommt die Nasenflöte?

Indios (Guarani) aus Südamerika benutzten ähnliche Nasenflöten bei der Vogeljagd als Lockinstrumente.

Die erste Nasenflöte in der “zivilisierten“ Welt erfand (???) der in Amerika lebende irische inwanderer William G. Carter (Patent angemeldet November1891). Wahrscheinlich verkaufte Carter sein Patent an Garrett J. Couchois
Couchois produzierte die Nasenflöte und stellte sie zur Chicago-Weltausstellung 1893 mit dem Namen “Humanatone“ vor.
Danach entwickelte Couchois sein eigenes Modell und produzierte es unter dem Namen “Magic Flute“.
James J. Stievers kaufte die Marke und die Patente und startete 1904 den Verkauf der Zinn-Version der “Humanatone“.

Stievers verkaufte Hunderttausende dieser Nasenflöte!

Noch mehr zur Nasenflöte unter www.noseflute.org!

Spieltechnik

Man hält die Nasenflöte unter die Nase. Der geöffnete Mund (sag mal "O") wird über das kleine viereckige Fenster gelegt, so dass keine Luft seitlich entweichen kann. Wenn Ihr jetzt durch die Nase ausatmet, geht der Luftstrom durch den Windkanal, wird am Labium abgelenkt und erzeugt im Mundraum einen Ton.
Unterschiedliche Töne erzeugt man durch Veränderung des Mundraumes (ähnlich wie beim Pfeifen, dem Mundbogen oder der Maultrommel).
Mit etwas Übung sind zwei Oktaven, und vereinzelt auch mehr, spielbar.

....zwei Bilder meiner Nasenflöten-Produktion für den Verkauf in Australien.
Da ist Geduld gefragt!